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ROSENKÖPFCHEN

Rosenkoepfchen_freiges. [320x200]
 
Wiss. Name: Agapornis roseicollis

Ordnung: Papageien
Psittaciformes - Papageien
Familie: Micropsittdae - Kleinpapageien
Unterfamilie: Loriculinae - Unzertrennliche
Gattung: Agapornis
Unterarten: Agapornis roseicollis catumbella;
 
Brutsaison in Freiheit: Januar bis März.
Verbreitung: Nambia südlich des Orange-Flußes und in der nördlichen Kap-Provinz sowie im Inland bis zum Ngami-See, Botswana.

Lebensraum: Leben bis in 1600 m Höhe in trockenen Regionen, Steppen und Savannen im Umfeld von Wasserstellen.

Nahrung: Sämereien, Früchten und Beeren.

Verhalten in Zuchtanlagen:
Schwarmvögel; eine Vergesellschaftung mit anderen Vogelarten ist nicht zu empfehlen, aber möglich; Sie sind die streitsüchtigsten unter den Agaporniden. Laute bis sehr laute Agaporniden; lassen ihre Stimme vor allem morgens, mittags und abends hören; werden nicht so zutraulich; baden gern; robust. Nagebedürfnis sehr stark ausgeprägt – daher möglichst häufig frisches Holz von Weide; Obstbäumen; Hollunder; Haselnuss; Eberesche, Linde; Birke anbieten.

Unterbringung: Aussenvoliere (möglichst Metallkonstruktion) mit Schutzraum – im Winter nicht unter + 5 °C.

Fütterung: Saatengemisch aus Plata Hirse; Kanariensaat; Silberhirse; Haferkerne; Japan Hirse; Cardy Saat; Buchweizen; Paddy Reis; Hafer; Leinsamen;
Hanfsaat. Verschiedene Obst- und Gemüsesorten; Quell-, Und Keimfutter; halbreifer Mais; Grünpflanzen. Regelmäßige Mineralstoffgaben. Zur Aufzucht fertiges Aufzuchtfutter feucht mit K1 gemischt mit Quell- und Keimfutter.

Zucht:
Rosenköpfchen sind recht einfach zu züchten und deshalb ideal für Agapornidenliebhaber, die in die Zucht einsteigen wollen. Schwierig ist die Geschlechtsbestimmung, da Männchen und Weibchen gleich aussehen. Der Anfänger sollte sich bei der Auswahl der Zuchttiere von einem Fachmann beraten lassen. Besonders interessant ist die Art des Nestbaus. Zweige werden in ihre Fasern zerlegt, und das Weibchen trägt das Nistmaterial dann im Rückengefieder in den Nistkasten und polstert diesen damit aus. Bis zu sechs Eier werden gelegt und nach ca. 22-25 Tagen schlüpfen die Jungen. Nestlingszeit bis 40 Tage; nach dem Verlassen des Nestes werden die Jungen noch 3 Wochen vom Hahn weiter gefüttert; Futterfest mit ca. 14 Wochen. – In freier Natur: In der Regenzeit von Januar bis März brüten sie in Kolonien meist in Felsennischen, in Nestern andere Vögel ( die sie sich auch manchmal erkämpfen ) oder unter Hausdächern.

Beschreibung:
Größe 15 cm. Männchen und Weibchen sind gleich gefärbt. Stirn und Vorderkopf sind rot, Kinn, Kehle, Wangen und Maske hellrot. Die Handschwingen sind schwarz und am Rand gelb gesäumt, die Mitte der unteren Schwanzfedern ist schwarz. Der Rand des Flügelbugs ist gelb, Unterrücken, Bürzelgefieder und Oberschwanzdecken sind blau. Das restliche Gefieder ist grün in unterschiedlichen Schattierungen. Der Schnabel ist Hornfarben mit braunschwarzer Spitze.

Mutationen / Modifikationen:
Mauve, Dunkelblau, Zimt, Lutino, Weiß, Pastell-creme-Albino, Australisch Zimt Hellgrün, Schecke Blaugelb, Weißgesäumt, Pastell Albino,
Weißmaske Hellblau, Zimt Pastellblau, Pastellblau, Orangemaske in Olivgrün / Lutino, dunkelgrün / wildfarbig, Schecke wildfarbig, Gelbgesäumt, Pastellgelb, Lutino, zimthellgrün, olivgrün, dunkelgrün, uvm..

Rechtlicher Hinweis:
Schutzstatus: Anhang B. Nach Anlage 5 zur BArtSchVO von der Anzeigepflicht ausgenommen.
Für die Zucht und Abgabe von Sittichen ist die „Verordnung zum Schutz gegen Psittakose und Ornithose (Psittakose-Verordnung)“ in neuesten Fassung – derzeit vom 14.11.1999 (BGBl. Seite 2111) – zu beachten. Beachten Sie in jeden Fall die Festlegungen in der „Verordnung zum Schutz wildlebender Tier- und Pflanzenarten“ (Bundesartenschutzverordnung BArtSchV) sowie die Gutachten zur Tierhaltung.