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BOURKESITTICH (ROSENBAUCHSITTICH) Wiss. Name: Neopsephotus bourkii (Gould, 1841)
Ordnung: Psittaciformes - Papageien Familie: Platycercidae - Plattschweifsittiche Unterfamilie: Neopheminae - Feinsittiche Gattung: Neopsephotus
Brutsaison in Freiheit: August bis Dezember.
Verbreitung: Inneres Süd- und Zentralaustralien.
Lebensraum: Trockene und halbtrockene Gebiete mit offenen Strauch steppen mit Dornbusch- und vor allem Mulga-Bewuchs (Acacia aneura).
Nahrung: Verschiedene Grassamen und Samen von krautartigen Pflanzen, Büschen und Bäumen.
Verhalten in Zuchtanlagen: Leise Sittiche, die meist nur in den frühen Morgen- und späten Abendstunden aktiv werden; problemlos zu halten; Nagebedürfnis so gut wie nicht vorhanden; friedlich; Gemeinschaftshaltung mit anderen Kleinvögeln möglich; empfindlich gegen Naßkälte; ein- bis zweimal jährlich Wurmkur.
Unterbringung: Käfig/Voliere von 1 m x 3 m x 2 m; groß Voliere kann mit Pflanzen bestückt werden.
Fütterung: Sämereiengemisch aus verschiedenen Hirsesorten, wenig Negersaat und Hanf; Grünzeug, Obst und Gemüse; neigen zu Verfettung.
Zucht: Gelingt regelmäßig; Brutbeginn bevorzugt im Frühjahr; 4-6 Eier; Brutdauer 18 Tage; Nestlingszeit 4 Wochen; 2-3 Bruten im Jahr möglich; Nistkastengröße 15 cm x 15 cm x 30 cm; Brut auch in Gemeinschaftsvoliere möglich; eignen sich auch als Ammen für andere kleine australische Sitticharten.
Beschreibung: Größe 19 cm. Stirn und schmaler Streifen über dem Auge blau; Zügel, Augenbereich und vordere Wangen weißlich; restliche Wangen und Hals matt rosa, jede Feder bräunlich gesäumt; Brustfedern bräunlich mit breiten rosa Säumen; Bauch rosa; Kopf, Rücken und Flügeldecken olivbräunlich und mit hellen Säumen; Unterrücken und mittlere Oberschwanzdecken schwarzbräunlich; Schenkel und Unterschwanzdecken hellblau; Schwingen schwärzlich mit violettblauen Außenfahnen; Schwanzunterseite matt weißlich; mittlere Schwanzfedern oberseits schwarzbräunlich, äußere mattblau an den Außenfahnen; auf den Unterflügeln fehlt der weiße Flügelstreifen oder ist nur schwach sichtbar; Schnabel schwärzlich; Iris dunkelbraun; Füße dunkelbraun. Weibchen wie Männchen gefärbt, aber insgesamt matter, insbesondere in der Blaufärbung auf der Stirn; rosa Säume auf der Brust schmaler; Unterflügelstreifen vorhanden. Jungtiere matter und ohne blaues Stirnband; weißer Unterflügelstreifen fehlt in der Regel bei Jungmännchen, bei Weibchen ausgeprägt vorhanden; Unterschnabel bei sehr jungen Tieren gelblich; Umfärbung in das Altgefieder mit 8 Monaten beendet.
Verwendete Literatur: H.E. WOLTERS „Die Vogelarten der Erde“ – Verlag P. Parey; ROBILLER „Papageien“ Band 3 – Verlag Ulmer; ARNDT „Lexikon der Papageien“ – Verlag Arndt; Autor: T. Vins, 4571 – AZ-Vizepräsident - 09.09.2005 Autor 2: P. Frenger (7998) - AZ-AGZ-Farben/Genetik - 14.04.2006
Rechtlicher Hinweis: Schutzstatus: Anhang B. Nach Anlage 5 zur BArtSchVO von der Anzeigepflicht ausgenommen. Für die Zucht und Abgabe von Sittichen ist die „Verordnung zum Schutz gegen Psittakose und Ornithose (Psittakose-Verordnung)“ in neuesten Fassung – derzeit vom 14.11.1999 (BGBl. Seite 2111) – zu beachten. Beachten Sie in jeden Fall die Festlegungen in der „Verordnung zum Schutz wildlebender Tier- und Pflanzenarten“ (Bundesartenschutzverordnung BArtSchV) sowie die Gutachten zur Tierhaltung.
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